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Schnuppern

Der Berufsfindungsprozess startet in der 2. Sek. Die Jugendlichen werden in dieser Phase durch die Schule und durch das BIZ begleitet.

  1. Mit verschiedenen Tests und Beratungen werden die Interessenfelder und spezifischen Fähigkeiten der Schüler/innen eruiert.
  2. Mit Schnupperparcours, Besuch der Berufsmesse werden die Jugendliche gemeinsam an die Berufswelt herangeführt.
  3. Jetzt startet mit dem "Schnuppern" der individuelle Berufsfindungsprozess
    Mit kurzen Berufserkundungen suchen die Schüler/innen einen realitätsnahen Kontakt zur noch neuen Berufs- & Arbeitswelt.
    Mit längeren Schnupperlehren überprüfen die Jugendlichen die Richtigkeit der Berufsrichtung.
    "Schnuppern" ist in dieser Phase noch keine Selektion für eine Lehrstelle, sondern das praktische Evaluieren eines Berufes. 
  4. Anfangs 3. Sek startet dann spätestens die Suche nach einer Lehrstelle.
    Im Rahmen der Selektion werden situativ auch "Schnupperlehren" durchgeführt, womit der Lehrbetrieb die Anforderungen betreffend Eignung und Leistungsfähigkeit für den eigenen Betrieb überprüft.

Wir empfehlen den Jugendlichen vor allem zu Beginn in verschiedenen Berufen schnuppern zu gehen, um die Vielfallt und das unterschiedliche Umfeld kennen lernen zu können.
Um aber mit den knappen Ressourcen sorgsam umzugehen, empfehlen wir eine kürzere und eine längere Schnupper-Variante.

  • Bei der Berufserkundung (1-2 Tage) sollte die Hemmschwelle für die Bewerbung klein sein, um Einstiegs-Erfahrungen sammeln zu können. Wir erwarten von den Jugendlichen trotzdem, dass sie sich vorgängig intensiv mit dem Beruf auseinander setzen und uns danach ein Feedback über das Schnuppern abgeben.
    Hier braucht es grundsätzlich keine grosse Bewerbung und es gibt auch keine ausführliche Beurteilung der Arbeit durch den Lehrbetrieb. Ein einfaches Beurteilungs-Formular steht den Firmen auf der Homepage zur Verfügung.
    Die Betriebe erhalten bei der Anfrage die Kontaktdaten von den Jugendlichen. Sie können problemlos mehr Informationen oder ein Telefon für eine Zusagen einfordern.
    Bei der Berufserkundung kann man problemlos ältere Lehrlinge als Coach einsetzen. Mitlaufen und "gang, holmer, längmer, gibmer. hebmer..." reichen oft aus, um in dieser ersten Phase den "Stallgeruch" eines Berufes wahrnehmen zu können.   
  • Bei der Schnupperlehre (3-5 Tage) muss das Schnuppern schon etwas mehr in die Tiefe gehen, damit der Jugendliche wirklich beurteilen kann, ob diese Tätigkeit seinen Wünschen und Fähigkeiten entspricht. Es macht durchaus Sinn, in mehreren Betrieben eine Schnupperlehre zu absolvieren, um eine breitere Beurteilungsgrundlage zu erhalten. 
    Übungshalber empfehlen wir den Jugendlichen für die Schnupperlehre eine komplette Bewerbung wie für eine Lehrstelle einzureichen. Der Betrieb kann so auch über den Inhalt der Bewerbung ein wertvolles Feedback geben. Nach Beendigung der Schnupperlehre soll mit einem vorbereiteten Formular eine ausführliche Beurteilung über die geleistete Arbeit abgegeben werden.
    Die Schnupperlehre kann für den Gewerbetreibenden auch eine Gelegenheit sein, die Jugendlichen für eine mögliche spätere Lehrstellenbewerbung näher kennen zu lernen.

Das Projekt Schnupper-Lehrstellen ist kein Konkurrenz- oder Ersatz-Projekt zu den bestehenden organisierten Berufswahl-Parcours, Schnupperwochen, Infoveranstaltungen der Schulen mit den lokalen Gewerbevereinen, sondern eine wichtige und notwendige Ergänzung, damit die Jugendlichen individuell nach ihrem Stand der Entwicklung die Berufswahl in der Region 

treffen können.


Das Projekt unterstützt die Schülerinnen und Schüler (SuS), ihre zukünftige Karriere mit einer Berufslehre zu starten. Dabei werden auch die weniger bekannten Berufe oder Firmen in unserer Region in den Schulen besser bekannt gemacht. Im Gegenzug benötigen die SuS aber auch viele Möglichkeiten zum Schnuppern, um diese Berufe und Firmen überhaupt kennen lernen zu können.

Berufe mit grosser Beliebtheit

Die Jugendlichen haben vor allem zu Beginn des Berufsfindungsprozesses noch eine beschränkte Breite bei den Berufswünschen. Es gibt deshalb eine grosse Konzentration auf einzelne Berufe und Firmen. Logischerweise haben diese Berufe / Firmen auch kein Problem Lehrlinge zu finden und beteiligen sich verständlicherweise weniger beim Schnuppern, was zusätzlich zu einer Massierung auf einzelne Firmen führt. Es wäre sehr schade, wenn sich deswegen diese Firmen zurückziehen. Die Jugendliche müssen in der Berufsfindungsphase Möglichkeiten haben, die Berufe praktisch kennen zu lernen, bevor sie sich für eine Lehrstelle bewerben.

Um dieses Problem zu lösen, empfehlen wir eine Einschränkung / Selektion bei der Bewerbung einzuführen.

  • Mit der gelben Markierung kann man das bei der Verfügbarkeit anzeigen.
  • Die Bewerbungs-Kriterien können in "Anmerkung/ Weitere Informationen" publiziert werden.
  • Es können auch Eingabefristen publiziert werden. (Die Art und Weise der "Selektion"  lassen wir bewusst offen)

Grossfirmen mit internen Spezialverfahren

Grossbetriebe schränken, infolge der beachtlichen Nachfrage nach Lehrstellen wie auch aus organisatorischen Gründen, das Schnuppern verständlicherweise ein. Das Angebot und die Auflagen sind von Betrieb zu Betrieb unterschiedlich.

 

Dieser Ansatz entspricht nicht unbedingt unseren Bestrebungen, den Zugang zum Schnuppern zu vereinfachen. Wir möchten aber trotzdem die angebotenen Berufe dieser Grossfirmen in unserem System aufführen, damit das Berufs-Angebot im System möglichst vollständig ist und die Jugendlichen auch klar erkennen, in welchen Firmen spezielle Anforderungen und Verfahren bestehen. 

 Bei Grossfirmen werden unter der Verfügbarkeit der Schnupper-Lehrstellen diejenige Wochen, in welchen die Angebote stattfinden, in Blau gekennzeichnet.

  • Auf der entsprechenden Firmenseite der Datenbank wird auf den Link der Homepage der Firma verwiesen, wo die Details zu erfahren sind.

 

Definitionen der Verfügbarkeit

Mit den Farbcodes wollen wir die Verfügbarkeit wochenweise optisch darstellen. 

Wenn die Schnupper-Lehrstelle vergeben wurde, bitte sofort die Verfügbarkeit anpassen. Grün auf Gelb (wenn eventuell noch ein weiterer Schnupperstift möglich ist) oder auf Rot wenn die Kapazität für das Schuppern ausgebucht ist.

  • Grün:     Die Stelle ist grundsätzlich für eine Bewerbung verfügbar.
  • Orange Beschränkt verfügbar.  Wegen der grossen Nachfrage findet ein Auswahlverfahren für die Schnupper-Stelle statt. 
  • Rot:       Die Stelle ist bereits mit Schnupper-Lehrlingen besetzt und somit nicht verfügbar.
  • Weiss:  Kein Angebot. Die Stelle kann aus organisatorischen Gründen in diesen Perioden nicht angeboten werden. Es können auch keinen Bewerbungen initiiert werden.
  • Violett: Der Betrieb ist an einem organisierten Schnupperparcour der Schule engagiert. Das individualisierte Schnuppern ist in dieser Zeit nicht möglich.
  • Blau:     Informationstag.  Grossbetriebe führen im Nachgang Schnuppertage oder Selektionen nach eigenen System durch. Mehr Infos auf der Firmenhomepage.

Sie können mit der linken Maustaste und dem Cursor herunterfahren und so bequem ein paar Wochen zusammen markieren sowie die entsprechende Farbe zuteilen.

Vorteile für die Betriebe bei Schnuppy.ch mitzumachen

 Mit Schnuppy.ch können Sie

  • das "Schnuppern" einfach nach Ihren Bedürfnissen planen und steuern
  • und damit unnötige Anfragen und Absagen reduzieren.
  • die Firma / Beruf in der Schule besser bekannt machen.
  • die Jugendlichen für Ihre Berufsgattung begeistern

Die clevere Datenbank

  • ist übersichtlich und mit den Farben selbsterklärend
  • das Registrieren und das Ausfüllen der Datenbank ist sehr einfach
  • ein Updaten der Verfügbarkeit in ein oder zwei Minuten erledigt.
  • die Jugendlichen können sich nur bewerben, wenn die Verfügbarkeit grün oder gelb ist.
  • Sie und die Jugendlichen haben eine gute Übersicht über den Status der Bewerbungen (Zusage / Absage)

Checkliste für Firmen

Viele Gewerbetreibende haben grosse Erfahrung in der Ausbildung und machen diese Arbeit hervorragend. Eine gute Planung der Schnupperlehre ist auch hier der Schlüssel zum Erfolg.

  1. Ausbildungsprogramm für die kurze  "Berufserkundung" wie auch für die lange "Schnupperlehre" erstellen.

  2. Betreuungs-Personen in das Programm einführen / informieren.
  3. Schnupper-Lehrstellen Datenbank auf Schnuppy.ch regelmässig aktualisieren.
  4. Bei Anfragen die Machbarkeit abklären und speditiv Bescheid geben.
  5. Die notwendigen Informationen für die Vorbereitung und das Schnuppern weitergeben. (Bestätigungsformular Schnupper-Termin siehe unten)
  6. Die Verfügbarkeit auf der Schnupper-Lehrstellen Datenbank updaten.
  7. Den Jugendlichen empfangen und systematisch und stufengerecht in die Arbeit einführen.
  8. Voraussetzungen schaffen, um eine Beurteilung der notwendigen Fähigkeiten vornehmen zu können.
  9. Bestätigungsformular / Rückmeldung zur Schnupperlehre auf Homepage „schnuppy.ch“ herunterladen. (File siehe unten)
  10. Am Schluss die Bestätigung / persönliche Beurteilung der Arbeit ausfüllen und besprechen.
  11. Wenn sich Schüler/in nicht melden oder erscheinen zusätzlich Schnuppy.ch informieren. info@schnuppy.ch