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Spontane Feedbacks

Grüezi Herr Lüthi

Von der Website bin ich hell begeistert. Ich habe bereits eine Bewerbung online erhalten, bevor ich Ihr Mail gelesen habe.

Es erstaunt mich – wir machen das erste Mal einen Event mit mehreren Schnupper-Lehrlingen und wir konnten bereits alle Schnupper-Lehrstellen besetzen.

Es war mir gar nicht bewusst, dass in diesem Bereich so einen Andrang herrscht und diese Website ist für uns Gold wert!

Herzlichen Dank für Ihre Bemühungen, tolle Festtage sowie einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Erfahrungen aus dem Testlauf

Grundsätzlich ist man über das Projekt Schnupper-Lehrstellen sehr positiv eingestellt und findet die Umsetzung toll und zweckmässig.

Die Datenbank ist einfach aufgebaut und läuft problemlos. Seit 2017 sind über 5000 Bewerbungen durch das System ausgeführt worden. Die Zusage Quote liegt um die 40 %.

Randprobleme und noch zu viele Absagen werden primär durch die Anwender  (Schüler & Betriebe) verursacht.

  • Man nimmt sich (oder hat) zu wenig Zeit die Anweisungen und Informationen über die Abläufe zu studieren. (Schüler und Betriebe)
  • Die Jugendlichen haben beim Bewerben und vor allem beim Managen der Bewerbungen keine Erfahrung und machen Fehler. Deshalb müssen sie durch die Elteren / Schulen unterstützt werden.
  • Die Datenbank der Schnupper-Stellen wird von einigen Firmen nicht konsequent nachgeführt. Man muss dann eine weitere Bewerbung ablehnen, weil die Stelle schon vergeben worden ist, oder die Stelle wird auf der Homepage nicht mehr angezeigt, wenn keine Verfügbarkeiten angeboten wird.
  • Die Jugendlichen legen die geforderten Bewerbungsunterlagen nicht bei.
  • Einige Firmen verlangen für die 1 tägige Berufserkundung aber oft auch Unterlagen, welche die Jugendlichen in der Schule noch gar nicht erarbeitet haben. Ob für einen kurzen Schnupperbesuch wirklich immer solche Unterlagen auch notwendig sind, ist fraglich. Für die Bewältigung der Hemmschwelle für den ersten Kontakt in die Berufswelt ist das sicher nicht förderlich.

Die grössten Stolpersteine

  • Für die 1 tägige kurze und einfache  "Berufserkundung" hat es generell zu wenig Angebote. 
  • Viele Firmen bieten nur Schnupper-Lehrstellen im Zusammenhang mit der Lehrstellen Selektion an. Dass die Jugendlichen aber zuerst den Beruf und erst dann eine Stelle finden müssen, nimmt man zu wenig in Betracht.  
  • Speziell Grossfirmen können aus organisatorischen Gründen das Schnuppern nur an bestimmten Tagen und wegen der grossen Nachfrage oft nur nach einer Vorselektion durchführen. Hier stehen auch primär Selektionen für die Besetzung der Lehrstelle im Vordergrund.
  • Einzelne Berufe / Firmen werden zu viel angefragt. (Beliebte Berufe, haben aber auch oft auch zu wenig Anbieter von Schnupper-Stellen in dieser Branche).
  • Die Schnupperwochen der Schulen verursachen eine grosse Konzentration der Bewerbungen, welche vom Gewerbe kaum aufgefangen werden kann. Etliche Schüler finden nicht Ihren Beruf oder sind in der Entwicklung im Berufsfindungsprozess noch nicht so weit und wirken dann beim Schnuppern teilweise unmotiviert. Das ist aber kein Schnuppy.ch Problem, sondern ein Problem der Organisation der Schnupperwochen der Schulen.
  • Das Nichterscheinen beim Schnuppern ist für alle Beteiligten ärgerlich und wird von Schnuppy.ch nicht akzeptiert und hingenommen. Wenn Firmen ein Nichterscheinen melden wird von Schnuppy konsequent abgeklärt und interveniert. Die Zusammenarbeit mit den Schulen ist in dieser Beziehung sehr hilfreich und wird auch unterstützt. 

Eingeleitete Massnahmen:

  • Wir haben von jedem Schulhaus und jedem Gewerbeverein einen Ansprechpartner nominiert. Er verteilt Informationen persönlich und eruiert Probleme vor Ort und leitet sie der Projektleitung für eine systematische Lösungsfindung weiter.
    Diese Massnahme ist erfolgreich. Grobe Abweichungen bewegen sich heute im % Bereich und können teilweise vermindert werden.
  • Die Klassenlehrer werden vorgängig in das System Schnupper-Lehrstellen eingewiesen. (Wird in den Schulhäuser allerdings noch unterschiedlich wahrgenommen)
  • Mit einer Anpassung der Programmierung verhindern wir Mehrfachanmeldungen von einzelnen Schüler in der gleichen Woche.
  • Mit Info Mails werden Schüler und Eltern auf die bevorstehende Schnupperaktivität hingewiesen.
  • Mit automatisierten Info Mails werden Firmen auf die noch nicht beantwortete Bewerbungs-Anfragen hingewiesen.
  • Durch einem wirklich einfachen Zu & vor allem Absagen Verfahren, hoffen wir das Nichtbeantworten der Bewerbungen reduzieren zu können.
  • Mit allen Schulleitern werden Verbesserungen für die Thematik Schnupperwochen für 2019 gesucht.
  • Die Schulen bekommen ab Sommer 2019 mehr Informationen zu den Schnupperaktivitäten im Schulhaus.
  • Die Eltern werden mit automatisch generierten Mails mehr über die Aktivitäten der Jugendlichen Informiert und sensibilisiert, damit sie Ihre Verantwortung besser wahrnehmen können.

Mit diesen Massnahmen konnten wir die Zusage Quote stetig verbesseren, das Nicht-Antworten der Firmen vermindern, das Nichterscheinen oder kurzfristige Absagen der Jugendlichen reduzieren.

Qualität und nicht Quantität ist bei Schnuppy.ch ein wichtiger Slogan. Dieser Ansatz vermindert unnötigen Arbeitsaufwand bei Firmen & Jugendlichen.

Weiterentwicklung von Schnuppy.ch

  • Die Projekt Organisation Schnuppy.ch ist in eine Vereins Organisation übergeführt worden.
  • Eine Erweiterung des Systems auf die Stadt Zürich, und  die Bezirke Bülach und Zurzach ist in Planung.
  • Dafür braucht es eine neue Datenbank. In dieser Datenbank werden über 100 Verbesserungen gegenüber dem heutigen System eingeführt.