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Spontane Feedbacks

Grüezi Herr Lüthi

Von der Website bin ich hell begeistert. Ich habe bereits eine Bewerbung online erhalten, bevor ich Ihr Mail gelesen habe.

Es erstaunt mich – wir machen das erste Mal einen Event mit mehreren Schnupper-Lehrlingen und wir konnten bereits alle Schnupper-Lehrstellen besetzen.

Es war mir gar nicht bewusst, dass in diesem Bereich so einen Andrang herrscht und diese Website ist für uns Gold wert!

Herzlichen Dank für Ihre Bemühungen, tolle Festtage sowie einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Freundliche Grüsse

 Manuela Galimberti

Betriebspersonal

Erfahrungen aus dem Testlauf

Grundsätzlich ist man über das Projekt Schnupper-Lehrstellen sehr positiv eingestellt und findet die Umsetzung toll und zweckmässig.

Die Datenbank ist einfach aufgebaut und läuft problemlos. Randprobleme und noch zu viele Absagen werden durch die Anwender  (Schüler & Betriebe) primär verursacht.

  • Man nimmt sich (oder hat) zu wenig Zeit die Anweisungen und Informationen über die Abläufe zu studieren. (Schüler und Betriebe)
  • Bei den Schülern muss die Unterstützung durch die Eltern und Klassenlehrer vorhanden sein, damit die Hemmschwelle für den Übergang ins Berufsleben überwunden werden kann. Hinweise, Kontrollen und Hilfe sind für diesen grossen Schritt notwendig.
  • Das Gewerbe ist grundsätzlich sehr kooperativ, muss aber oft mehrmals angesprochen werden, bis reagiert wird.
  • Für die kurze und einfache  "Berufserkundung" hat es generell zu wenig Angebote. 
  • Viele Firmen bieten nur Schnupper-Lehrstellen im Zusammenhang mit der Lehrstellen Selektion an. Dass die Jugendlichen aber zuerst den Beruf und erst dann eine Stelle finden müssen, nimmt man zu wenig in Betracht.  
  • Die Grossfirmen können aus organisatorischen Gründen das Schnuppern nur an bestimmten Tagen und wegen der grossen Nachfrage oft nur nach einer Vorselektion durchführen. Dies ist mit unserem System der einfachen und flexiblen Bewerbung weniger gut vereinbar. Wir möchten aber die grosse Berufsvielfalt in diesen Firmen in Zukunft nutzen und sie mit einem speziellen Verfahren in unserem System integrieren. (blaue Farbe)

Die grössten Stolpersteine

  • Die Datenbank der Schnupper-Stellen wird von den Firmen nicht nachgeführt  (Die Stelle wird somit auf der Homepage nicht mehr angezeigt, wenn keine Verfügbarkeiten angeboten wird).
  • Die Farbcodierung wird noch nicht überall richtig eingesetzt. (Der Unterschied zwischen Rot (besetzt) / Weiss (kein Angebot) wird nicht richtig interpretiert).
  • Ein beachtlicher Teil der Firmen beantwortet Bewerbungen der Schüler nicht oder nicht über das System, damit der Status der Bewerbung in der Datenbank nachgeführt wird.
  • Einzelne Berufe / Firmen werden zu viel angefragt. (Beliebte Berufe, aber auch oft zu wenig Anbieter von Schnupper-Stellen in dieser Branche).
  • Wenig Feedback über das durchgeführte Schnuppern an die Projektleitung vom Lehrling und vom Betrieb
  • Die Checklisten für Schüler und Betrieben werden nicht konsequent benutzt und systematisch abgearbeitet.
  • Die Schnupperwochen der Schulen verursachen eine grosse Konzentration der Bewerbungen, welche vom Gewerbe kaum aufgefangen werden kann. Etliche Schüler finden nicht Ihren Beruf oder sind in der Entwicklung im Berufsfindungsprozess noch nicht so weit und wirken dann beim Schnuppern teilweise unmotiviert. Das ist aber kein Schnuppy.ch Problem, sondern ein Problem der Organisation der Schnupperwochen der Schulen.
  • Das Nichterscheinen beim Schnuppern ist für alle Beteiligten ärgerlich und wird von Schnuppy.ch nicht akzeptiert und hingenommen. Wenn Firmen sich melden wird von Schnuppy konsequent abgeklärt und interveniert. Die Zusammenarbeit mit den Schulen ist in dieser Beziehung sehr hilfreich und wird auch unterstützt. 

Eingeleitete Massnahmen:

  • Wir haben von jedem Schulhaus und jedem Gewerbeverein einen Ansprechpartner nominiert. Er verteilt Informationen persönlich und eruiert Probleme vor Ort und leitet sie der Projektleitung für eine systematische Lösungsfindung weiter. Diese Massnahme ist erfolgreich. Grobe Abweichungen bewegen sich heute im % Bereich und können teilweise vermindert werden.
  • Die Klassenlehrer werden vorgängig in das System Schnupper-Lehrstellen eingewiesen. (Wird in den Schulhäuser noch unterschiedlich wahrgenommen)
  • Mit einer Anpassung der Programmierung verhindern wir Mehrfachanmeldungen von einzelnen Schüler in der gleichen Woche.
  • Mit Info Mails werden Schüler auf die bevorstehende Schnupperaktivität gemahnt.
  • Mit automatisierten Info Mails  werden Firmen auf die ausstehende Bewerbungs-Anfragen hingewiesen.
  • Durch einer wirklich einfachen und schnellen Zu & vor allem Absagen Verfahren, hoffen wir das Nichtbeantworten der Bewerbungen reduzieren zu können.
  • Mit allen Schulleitern werden Verbesserungen für die Thematik Schnupperwochen für 2019 gesucht.
  • Die Schulen bekommen ab Herbst 2018 mehr Informationen zu den Schnupperaktivitäten im Schulhaus.
  • Die Eltern werden mit automatisch generierten Mails mehr über die Aktivitäten der Jugendlichen Informiert und sensibilisiert, damit sie Ihre Verantwortung besser wahrnehmen können.

Weiterentwicklung von Schnuppy.ch

  • Im Moment sind Abklärungen im Gang für eine Erweiterung des Systems auf die Bezirke Bülach und Zurzach
  • Es laufen ebenfalls Abklärungen, ob man das System in der Stadt Zürich einführen möchte. Dafür wäre allerdings eine neue Datenbank notwendig.
  • Die Projekt Organisation Schnuppy.ch wird in eine Vereins Organisation übergeführt und institutionalisiert.